Hai-Speed-Kurs auf respektvolle Sprache
Gendern oder kentern!
Wirf binäre Schubladen glatt über Bord, lern Sternchen und Phettberg für jegliches Wort. Den Sinn fischen wir dir in bissfesten Snacks – statt Seefahrtsgarn liefern wir logische Facts. Lässt du den Streak auf dem Meeresgrund weilen, grüßt der Hai dich mit passiv-aggressiven Zeilen.

Tage-Serie
0
Muscheln
50
Kompass
0/165
Der Lernfluss
14 Einheiten, 165 Übungen. Tauche in beliebiger Reihenfolge.
- Anker lichten: Warum gendern?Das generische Maskulinum & seine Untiefen0/16
- Breite Wasser: GeschlechtsspektrumMehr als zwei – Geschichte jenseits der Binärität0/14
- Schiffswrack: Sprachgeschichte rettenVon der Genderpause zum Sternchen0/14
- Sternenkarte: * : _ und Binnen-IGendersternchen, Doppelpunkt, Gap0/14
- Strömungslehre: Pronomensie, er, they, keine – und wie mensch fragt0/13
- Tiefseefunde: Neopronomenxier, sier, en, hen, dey, ey0/12
- Y-Riff: Phettberg-YWortstamm + y, Artikel immer das0/13
- E-See: -ens-SystemGeschlechtsfreie Sprache von Lann Hornscheidt0/5
- Ruhige See: Neutrale SpracheTeam, Belegschaft, Mitarbeitende0/10
- Kapitänyvorstellung: SelbstdarstellungVorstellen, fragen, korrigieren0/10
- Flaschenpost: E-MailAnrede, Signatur, Pronomen0/13
- Leuchtfeuer: SignaturProfessionell, inklusiv, klar0/10
- Alltag an DeckSituationen auf dem Schiff0/7
- Netzwerk der Meere: IntersektionalitätWie Geschlecht mit anderen Identitäten verwoben ist0/14
Die Drohnachrichten des Hais
Kurze satirische Reime. Antippen für die Erklärung dahinter.
Inklusiv oder der Hai wird aggressiv!
Inklusive Sprache ist kein Deko-Kram: Das generische Maskulinum ist nicht neutral. In Experimenten denken Menschen bei „Ingenieure“ überwiegend an Männer, bei „Ingenieur*innen“ an gemischte Gruppen. Sprache steuert, wen wir uns vorstellen.
Dazu üben →Gendersternchen oder du endest als Seepferdchen!
Das Gendersternchen kommt aus queerfeministischen und trans* Communities. Der Stern ist bewusst offen: kein „zwei Geschlechter plus Rest“, sondern ein Platzhalter für alle Geschlechter.
Dazu üben →Pronomen oder Haifisch Kanonen!
Studien mit trans und nicht-binären Jugendlichen zeigen: Werden Name und Pronomen in mehreren Lebensbereichen respektiert, sinkt das Risiko für Krisen deutlich. Ein Pronomen ist kein Gefallen, sondern Gesundheitsvorsorge.
Dazu üben →Respekt oder Schiffsdefekt!
Respekt heißt im Alltag konkret: nicht vom Äußeren aufs Pronomen schließen, Rufnamen benutzen statt Deadnames, All-Gender-Toiletten anbieten. Kostet nichts, wirkt viel.
Dazu üben →Dey und deren im Bericht, sonst seufzt der Hai – und das gerecht!
Dey/demm/deren ist ein deutsches Neopronomen-System, angelehnt an das englische they/them: „Dey hat demm Team deren Plan gezeigt.“ Sprachwerkzeuge, keine Spielerei.
Dazu üben →Anrede neutral, sonst wird die Mail fatal!
„Sehr geehrte Damen und Herren“ lässt alle nicht-binären Menschen draußen. Alternativen: „Guten Tag“, „Sehr geehrtes Team der …“, „Hallo zusammen“.
Dazu üben →Stell dich mit Pronomen vor, sonst singt der Hai im Alleinchor!
Sich selbst mit Pronomen vorzustellen („Ich bin Kay und nutze they/them“) verschiebt die Last: Dann müssen nicht nur trans und nicht-binäre Menschen sich outen.
Dazu üben →Mit Endung -ens bist du charmant. Dein Streak versickert sonst im Sand.
Das -ens-System von Luise Lann-Hornscheidt (mit Ja'n Sammla) ersetzt alle geschlechtsspezifischen Endungen, Artikel und Pronomen durch -ens: „Dens Lehrens statt der Lehrer, ens statt er/sie/es“. Eine komplett geschlechtsfreie Sprache.
Dazu üben →Fragen, Bugs, Feedback?
Der Support antwortet ohne Drohreime – versprochen.
support@gendernoderkentern.de